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Wie man sich einen klassischen Anwalt vorstellt, der Akten wälzt und ständig vor Gericht verhandelt, bin ich nicht. Ich berate Investoren und Banken bei Projekten insbesondere in Sektoren wie Infrastruktur, Flughäfen und erneuerbare Energien. Daher bin ich eher am Verhandlungstisch, als an meinem Schreibtisch in Düsseldorf anzutreffen.
 

Das Faszinierende an meiner Arbeit als Anwalt ist, dass mein Team und ich häufig mit neuen Situationen konfrontiert werden, für die wir dann neue Lösungen entwickeln müssen. Das bedeutet, dass ich viele verschiedene Menschen zusammenbringen muss, um ein gemeinsames Projekt zu verwirklichen. Daher sage ich oft, dass ich fast mehr Diplomat als Anwalt bin: Ich erarbeite mit meinem Team im Vorfeld Lösungsansätze, bringe verschiedene Parteien am Verhandlungstisch zusammen und betreue Projekte vor Ort. Diese Tätigkeit führt mich rund um die Welt: Häufig trifft man mich in Zentral- und Osteuropa an, aber auch in Asien, dem Nahen Osten und in Afrika bin ich viel unterwegs. Hier bekam ich die Möglichkeit, mich eine Zeit lang als Mentor für einen Jurastudenten zu engagieren – eine prägende Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Seit 2012 bin ich Partner in Düsseldorf, zehn Jahre zuvor habe ich meine Laufbahn hier begonnen. Studiert und promoviert habe ich an der Universität zu Köln. Bei Clifford Chance berate ich Investoren und Banken bei strukturierten Finanzierungen, insbesondere Projektfinanzierung und Asset Finance.

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In seinem Büro an der Düsseldorfer Königsallee ist Dr. Florian Mahler eher selten, denn seine Arbeit führt ihn zu Aufgaben auf der ganzen Welt. Der 45-Jährige ist Partner im Bereich Asset & Projects. Zu den Projekten, die er bereits betreut hat, zählen Flughäfen, Windparks, Pipelines, Häfen und zahlreiche andere Infrastrukturprojekte, viele davon in Entwicklungsländern.

Meine Laufbahn hört sich nun klassisch für einen Juristen an, aber eigentlich dachte ich als Schüler noch daran, Biologe zu werden. Kennengelernt habe ich meinen heutigen Beruf, als ich nach dem Abitur in Mexiko war, um für eine Umweltschutzorganisation zu arbeiten. Während des Auslandsaufenthalts konnte ich miterleben, dass Juristen durch geschicktes Verhandeln unsere Umweltprojekte voranbrachten. Da entstand die Idee, Jura zu studieren.

Inzwischen betreue ich Projekte, bei den es um erneuerbare Energien und die Entstehung jeder Menge Arbeitsplätze geht. Ich muss mein diplomatisches Können einsetzen, nehme an großen Verhandlungsrunden mit Regierungsvertretern Teil. An diese Art der Kreativität denkt man bei Juristen eher weniger, aber genau das ist unser Alltag. Die Arbeit mit und für Menschen stehen für mich im Zentrum, und die Auswirkungen meiner Tätigkeit auf Menschen ist es, was mich motiviert. Mich treiben zwei Arten von Nachhaltigkeit an: die der Mitglieder in meinem Team und die fachliche Nachhaltigkeit dieses Jobs.