Where bright
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Deutschland

Als Pro Bono-Partnerin verantworte ich die Annahme und Verteilung von Pro Bono-Arbeit in den deutschen Büros und bin Ansprechpartnerin für Anfragen aus London oder dem globalen Netzwerk. Darüber hinaus arbeite ich aktiv mit den internationalen, nationalen und lokalen Initiativen zusammen, die wir unterstützen.

Meine Motivation für die Übernahme dieser Aufgabe kommt vor allem daher, dass wir in einem so wunderbaren beruflichen Umfeld agieren, mit spannenden und tollen Aufgaben. Davon müssen wir meiner Ansicht nach etwas an die Gesellschaft zurückgeben – ohne etwas dafür zu verlangen. Das kann juristische oder finanzielle Unterstützung sein. Mir ist es außerdem wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit haben, über den Tellerrand zu schauen und Dinge zu sehen, die über den juristischen Alltag hinausgehen. Ganz nebenbei eröffnet das Engagement gute Gesprächsthemen, bspw. für ein Abendessen mit Mandanten. Wir können dann zeigen, dass Clifford Chance nicht nur super Anwälte hat, sondern auch noch mehr bewirkt.

Die größten Herausforderungen rund um Responsible Business für mich: Ich komme aus dem Bereich Private Equity und Unternehmenskäufe. Das ist eine Welt, die aus den Schritten 1, 2, 3 besteht. Es gibt feste Abläufe und alles geht schnell. Bei der Zusammenarbeit mit Vereinen und Stiftungen muss man sich häufig in eine andere Welt hineindenken – mit anderen Abläufen und einer anderen Kommunikation. Außerdem muss man lernen, den richtigen Ton zu treffen.

Herausragende Momente

Das Besondere an meiner Aufgabe ist, dass man Leute kennenlernt, denen man sonst vielleicht nicht begegnen würden. Auf einem Diskussionsabend der PATRIZIA KinderHaus-Stiftung traf ich zum Beispiel Auma Obama, eine Stiftungsgründerin und zugleich die Halbschwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Eine wirklich inspirierende Frau. Bei einem Brown Bag Lunch im Herbst hatten wir außerdem eine Mitarbeiterin von Human Rights Watch zu Gast. Sie berichtete über das Vorhaben, Kriegsverbrechen in Drittländern anzuklagen, wie die Verfolgung von Straftätern in Syrien vor europäischen Gerichten.

 

Es war beeindruckend zu sehen, wie klar und mit welch großem Engagement die junge Frau sprach. Toll war auch die Verleihung des Integrationspreises der Stadt Frankfurt 2019 mit einer großen Bandbreite an ausgezeichneten Initiativen. Unser Kooperationspartner SABA zählte zu den Preisträgern. In ihrer Dankesrede erwähnte Cora Stein, die SABA-Projektreferentin der Crespo Foundation, unsere Unterstützung explizit und bedankte sich herzlich. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Denn, dass unser Engagement in einem so passenden Rahmen angesprochen wird, ist für Clifford Chance wichtig und gut.