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Vom Berufseinstieg zum individuellen Karriereweg

Your Career Starts With C

Auf junge Anwaltstalente, die bei Clifford Chance ihre Karriere beginnen, warten neben spannenden Mandaten vor allem zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Unser Ziel ist es, unseren Berufseinsteigern dabei zu helfen, zu Anwaltspersönlichkeiten zu reifen. Deshalb bieten wir ihnen mit der "Clifford Chance Academy" eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten, die sie nicht nur in fachlichen Themen schulen; Seminare zu betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Business Skills Trainings sind dabei nur zwei Kursbereiche, die die Associates auf ihrem Karriereweg begleiten.

„Clifford Chance Academy“

Während ihrer ersten drei Berufsjahre bei Clifford Chance profitieren Berufseinsteiger vom speziell auf die Bedürfnisse von Associates zugeschnittenen Weiterbildungs- und Trainingsangebot der „Clifford Chance Academy“. Berufseinsteiger werden im Rahmen des Junior Associate Programme gezielt unterstützt und auf den entscheidenden Berufsetappen begleitet. Ein obligatorisches Kerncurriculum wird durch vielfältige Zusatzangebote ergänzt.

Für Senior Associates bietet die „Clifford Chance Academy“ ab dem dritten Berufsjahr Seminare und Weiterbildungen, in denen explizit Themen behandelt werden, die die Entwicklung hin zu einer Beraterpersönlichkeit und der Übernahme wachsender – auch personeller – Verantwortung sicherstellen.

Mit dem modularen Programm der „Clifford Chance Academy“ wird die kontinuierliche Förderung unserer Rechtsanwälte garantiert und sichergestellt, dass Talente erkannt, entwickelt und gefördert werden. Vom Junior zum Senior Associate zum Counsel und Partner – dank der „Clifford Chance Academy“ professionell möglich.

Warum Clifford Chance?

Clifford Chance begleitet Ihre Karriere individuell und kontinuierlich. Dabei werden für jeden Karriereschritt die passende Unterstützung und Weiterbildung geboten. Neben einer großen Auswahl an obligatorischen Präsenztrainings und freiwilligen Ergänzungskursen hat Clifford Chance auch ein E-Learning-System etabliert, mit dem flexibel und online Zusatzangebote wahrgenommen werden können.

Clifford Chance ist nicht nur daran gelegen, Berufseinsteiger zu fachlich versierten Rechtsanwälten zu entwickeln, sondern auch zu guten Führungskräften. Daher wird ein besonderer Schwerpunkt auf Mitarbeiterführung und -motivation gelegt. Um den auch den internationalen Austausch innerhalb unserer Sozietät zu fördern, werden Associates so schnell wie möglich in das Clifford Chance Netzwerk integriert. In weltweiten branchenspezifischen, fachbereichs- und länderübergreifenden Beratungsgruppen tauschen sich unsere Rechtsanwälte aus und teilen ihr Know-how. 

Ein weiterer wichtiger Baustein zur Talentförderung und -entwicklung sind Secondments. Während der Arbeit für andere Mandanten, in einer unbekannten Praxisgruppe oder an einem neuen Standort können Associates ihren Erfahrungsschatz erweitern. Um unternehmerische Kompetenzen zu schulen, bietet Clifford Chance Associates ab dem fünften Berufsjahr die Teilnahme am exklusiven MBA-Programme an. Durch Freistellungen und finanzielle Unterstützung ermöglichen wir unseren Anwaltstalenten die bestmögliche Karriereentwicklung. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter auch darin, zusätzliche Qualifikationen zu erlangen. Das gilt beispielsweise für die Ausbildung zum Steuerberater oder Fachanwalt.

Bewerbungsvoraussetzungen

Wenn Sie Ihre Erste und/oder Zweite Juristische Staatsprüfung mit überdurchschnittlichen Leistungen bestanden haben, über gute Englischkenntnisse verfügen und Interesse an einem internationalen Umfeld haben, freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen! Senden Sie uns hierfür bitte Lebenslauf, Anschreiben, Zeugnisse sowie Angaben zum Wahlzeitraum und -fachbereich. Wir freuen uns auf Sie!

Mehr hierzu Find out more
Das Programm der „Clifford Chance Academy“

Associate Programme

Fachliche Einführungs- und Vertiefungskurse

  • Acquisitions
  • Joint Ventures
  • Structuring Deals
  • Private Equity
  • Finance and Capital Markets
  • Loans
  • Derivatives

Introduction Course

  • Professional Standards
  • Risk Management
  • Legal Writing
  • Communicating Professionally
  • Time Management

Advanced Course

  • Building Client Relationships
  • Managing Matters & People 
  • Negotiating Skills

Weitere Kursangebote

  • Presentation Skills
  • Finance & Accounting
  • Legal Writing in English

Senior Associate Programme

  • Handling Client Meetings
  • Leadership Skills
  • Developing Others
  • Senior Associate Induction Course
  • Academy Development Center
  • Advanced Negotiation Skills
  • Advanced Presentation Skills

E-Learning

  • Risk Management Induction
  • Strategy and Profitability
  • Financial Awareness
  • Legal Writing and Drafting
  • Meeting Skills
  • Cultural Awareness

Deutsches Academy-Programm

  • Einführungsveranstaltung
  • Kommunikationstraining
  • Präsentation/Rhetorik
  • Korrespondenz – verständlich und wirkungsvoll
  • Finanzwirtschaft
  • Law Firm Economics
Dr. Gunnar Sachs, Maître en droit (Paris)
Die FAZ berichtet über die Karriere des Juristen und Musikers.

Dr. Gunnar Sachs, Maître en droit (Paris)

PARTNER

Im Laufe meiner Karriere waren zwei Fertigkeiten immer von herausragender Bedeutung: Präzision und Improvisation. Dabei ist mein beruflicher sowie musikalischer Lebensweg trotz aller Unterschiede parallel verlaufen. Begonnen hat alles auf dem Gymnasium, als ich in einem klassischen Sinfonieorchester spielte. Dabei lernte ich, hochpräzise zu arbeiten und dem Dirigenten zu folgen. Aus ebendiesem Orchester heraus gründeten ein paar Freunde und ich die „Bourbon Street Stompers“. Wir wählten Jazz als Musikrichtung – wobei hierbei die Präzision durch Improvisation ersetzt werden sollte.

Parallel zu den Anfängen der Band entstand bei mir der Traum von der Arbeit als Anwalt. Inspiriert durch den Neunzigerjahre-Klassiker „Liebling Kreuzberg“, entschied ich mich, Jura zu studieren. Das Leben in einer Großkanzlei ist natürlich ganz anders, aber mindestens genauso spannend und bunt. Deshalb ist meine Begeisterung auch bis heute geblieben. Bei Clifford Chance bin ich in der globalen Tech-Gruppe tätig und u. a. spezialisiert auf die Beratung von Arzneimittel-, Medizintechnologie- und Konsumgüterunternehmen. Dabei ist es mein Ziel, komplexe Fälle durchschaubar zu machen und kreative Lösungsansätze zu finden. Ich kann mir kaum einen Beruf vorstellen, in dem absolute Genauigkeit und kreatives Denken so gut zusammenkommen wie in meinem.

Meine Arbeit erfordert hohen Einsatz und doch bin ich seit Beginn meiner Karriere meinem Grundsatz treu geblieben, neben dem Job auch dem Privatleben Raum zu geben. Ich bin ein Familienmensch, aber daneben bin ich nicht nur Anwalt, sondern auch Musiker. Die Besetzung der siebenköpfigen Jazzband ist heute noch dieselbe wie zu Schulzeiten und zusammen haben wir Konzerthallen gefüllt, haben auf der Champs-Élysée gespielt und durften auf Einladung des Bürgermeisters von New Orleans die Eröffnungsparade des French Quarter Festival über die Bourbon Street anführen.

Was mich bei der Arbeit am meisten antreibt? Die Ergebnisse, die daraus entstehen, dass wir so ein diverses, buntes Team aus völlig unterschiedlichen Menschen sind. Das ist ein Erfolgsrezept, da bin ich sicher. Zudem würde ich jedem jungen Anwalt empfehlen, ein ausgewogenes Maß aus Ehrgeiz und Spaß mitzubringen. Denn nur Ehrgeiz allein reicht nicht, um erfolgreich zu sein, und nur Spaß macht auf Dauer auch nicht zufrieden. Ehrgeiz und Spaß, Präzision sowie Improvisation: So bleibt man – das habe ich selbst immer wieder erfahren – schließlich dauerhaft im Takt.

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Dr. Florian Mahler
Die FAZ berichtet über das Engagement von Dr. Florian Mahler.

Dr. Florian Mahler

Partner

Wie man sich einen klassischen Anwalt vorstellt, der Akten wälzt und ständig vor Gericht verhandelt, bin ich nicht. Ich berate Investoren und Banken bei Projekten in Zentral- und Osteuropa, Asien sowie im Nahen Osten und Afrika, insbesondere in Sektoren wie Infrastruktur, Flughäfen und erneuerbare Energien. Daher bin ich eher am Verhandlungstisch, als an meinem Schreibtisch in Düsseldorf anzutreffen.

Beruflich bin ich oft in Südafrika und dadurch hat sich nun eine wunderbare neue Aufgabe ergeben: Eine Kollegin sah letztes Jahr eine Dokumentation von „Brot für die Welt“ über den jungen Südafrikaner Thabiso, der trotz schwieriger Bedingungen inzwischen Jura studiert.

Die Kollegin nahm Kontakt auf und seither unterstützt unsere Sozietät Thabisos Jurastudium in Johannesburg. Ich bot mich an, sein persönlicher Mentor zu werden.

Ich betreue viele Projekte in Südafrika und weiß dadurch, dass in diesem Land noch viel Unterstützung benötigt wird. Mich hat der Werdegang von Thabiso tief beeindruckt. In so jungen Jahren hat er sich gegen viele Widerstände und schwierige Umstände durchgesetzt. Ich möchte ihn daher bei seinem weiteren Weg unterstützen und hoffe, dass ich irgendwann einmal gemeinsam mit ihm seinen Universitätsabschluss feiern kann.

Meine Laufbahn hört sich nun klassisch für einen Juristen an, aber eigentlich dachte ich als Schüler noch daran, Biologe zu werden. Kennengelernt habe ich meinen heutigen Beruf, als ich nach dem Abitur in Mexiko war, um für eine Umweltschutzorganisation zu arbeiten. Während des Auslandsaufenthalts konnte ich miterleben, dass Juristen durch geschicktes Verhandeln unsere Umweltprojekte voranbrachten. Da entstand die Idee, Jura zu studieren.

Inzwischen betreue ich Projekte, bei den es um erneuerbare Energien und die Entstehung jeder Menge Arbeitsplätze geht. Ich muss mein diplomatisches Können einsetzen, nehme an großen Verhandlungsrunden mit Regierungsvertretern Teil. An diese Art der Kreativität denkt man bei Juristen eher weniger, aber genau das ist unser Alltag. Die Arbeit mit und für Menschen stehen für mich im Zentrum, und die Auswirkungen meiner Tätigkeit auf Menschen ist es, was mich motiviert. Mich treiben zwei Arten von Nachhaltigkeit an: die der Mitglieder in meinem Team und die fachliche Nachhaltigkeit dieses Jobs.

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Dr. Qian Ma, LL.M. (Saarbrücken)
„Als Anwältin ist es meine Aufgabe, die Erwartungen der Mandanten zu managen und proaktiv die Beratung in den juristischen Problemfeldern voranzutreiben.“

Dr. Qian Ma, LL.M. (Saarbrücken)

Foreign Lawyer

Ich bin seit 2011 bei Clifford Chance in Frankfurt und war zuvor bereits seit 2003 bei einer Reihe internationaler Kanzleien in der Mainmetropole als (Foreign) Associate tätig. Rechtswissenschaften habe ich an der Jilin-Universität in China studiert, meine Promotion an der Universität des Saarlandes abgeschlossen. Ich habe zahlreiche Artikel und Bücher über chinesisches und deutsches Recht veröffentlicht und bin zudem Dozentin an der Goethe-Universität Frankfurt und der Hochschule Darmstadt.

Auf Shoppingtour in Deutschland

Meine Arbeitsschwerpunkte bei Clifford Chance liegen in den Bereichen internationale M&A-Transaktionen, Immobilientransaktionen und Kapitalmarktrecht sowie auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes. Gemeinsam mit meiner Münchener Kollegin Stefanie Tetz leite ich das Clifford Chance China Desk in Deutschland. Chinesische Unternehmen haben zunehmend Interesse an Immobilien und am deutschen Energiesektor.

Aus der täglichen Praxis weiß ich, dass chinesische Investoren regelmäßig bei Auktionsprozessen für große und mittlere Unternehmen in Deutschland ihr Interesse bekunden, auch wenn dies häufig nicht in der Öffentlichkeit bekannt ist. Bis das Investitionsvolumen chinesischer Unternehmen in Deutschland aber dem Volumen von M&A-Transaktionen anderer Länder – z. B. den USA – nahekommt, ist noch ein weiter Weg zu gehen.

Langjährige Erfahrung schützt nicht vor Überraschungen. Eigentlich war der Termin für das Closing einer erfolgreichen großen M&A-Transaktion schon gesetzt, da brachte eine enorme Liquiditätsknappheit der chinesischen Banken den gesamten Zeitplan durcheinander. Man traf sich noch einmal am Verhandlungstisch und besprach die Hintergründe, die rein wirtschaftspolitischer Natur waren. Die offene Kommunikation aller Beteiligten zeigte sich auch hier erfolgreich, so dass die Champagnerkorken – mit ein wenig Verspätung – schließlich doch noch knallen konnten.

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Dr. Kerstin Kopp
„Mir ist es wichtig, dass alle die Gelegenheit haben, Dinge wahrzunehmen, die über den juristischen Alltag hinausgehen.“

Dr. Kerstin Kopp

Partnerin

Als Pro Bono-Partnerin verantworte ich die Annahme und Verteilung von Pro Bono-Arbeit in den deutschen Büros und bin Ansprechpartnerin für Anfragen aus London oder dem globalen Netzwerk. Darüber hinaus arbeite ich aktiv mit den internationalen, nationalen und lokalen Initiativen zusammen, die wir unterstützen.

Meine Motivation für die Übernahme dieser Aufgabe kommt vor allem daher, dass wir in einem so wunderbaren beruflichen Umfeld agieren, mit spannenden und tollen Aufgaben. Davon müssen wir meiner Ansicht nach etwas an die Gesellschaft zurückgeben – ohne etwas dafür zu verlangen. Das kann juristische oder finanzielle Unterstützung sein. Mir ist es außerdem wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit haben, über den Tellerrand zu schauen und Dinge zu sehen, die über den juristischen Alltag hinausgehen. Ganz nebenbei eröffnet das Engagement gute Gesprächsthemen, bspw. für ein Abendessen mit Mandanten. Wir können dann zeigen, dass Clifford Chance nicht nur super Anwälte hat, sondern auch noch mehr bewirkt.

Herausragende Momente

Das Besondere an meiner Aufgabe ist, dass man Leute kennenlernt, denen man sonst vielleicht nicht begegnen würden. Auf einem Diskussionsabend der PATRIZIA KinderHaus-Stiftung traf ich zum Beispiel Auma Obama, eine Stiftungsgründerin und zugleich die Halbschwester des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Eine wirklich inspirierende Frau. Bei einem Brown Bag Lunch im Herbst hatten wir außerdem eine Mitarbeiterin von Human Rights Watch zu Gast. Sie berichtete über das Vorhaben, Kriegsverbrechen in Drittländern anzuklagen, wie die Verfolgung von Straftätern in Syrien vor europäischen Gerichten.

 

Es war beeindruckend zu sehen, wie klar und mit welch großem Engagement die junge Frau sprach. Toll war auch die Verleihung des Integrationspreises der Stadt Frankfurt 2019 mit einer großen Bandbreite an ausgezeichneten Initiativen. Unser Kooperationspartner SABA zählte zu den Preisträgern. In ihrer Dankesrede erwähnte Cora Stein, die SABA-Projektreferentin der Crespo Foundation, unsere Unterstützung explizit und bedankte sich herzlich. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Denn, dass unser Engagement in einem so passenden Rahmen angesprochen wird, ist für Clifford Chance wichtig und gut.

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Dr. Gerold M. Jaeger
„Mein wichtigster Schritt auf dem Weg zum Partner war zweifellos mein Secondment in unserem Madrider Büro.“

Dr. Gerold M. Jaeger

Partner

Nach dem Abschluss eines dualen Studiums der Betriebswirtschaftslehre mit der Fachrichtung internationales Marketing, begann ich mein Jurastudium an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Dort promovierte ich anschließend auch im Rahmen eines Graduiertenkollegs.

Mein Referendariat absolvierte ich am Landgericht Freiburg sowie bei einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Frankfurt und London, bevor ich als Associate im Real Estate bei Clifford Chance in Frankfurt in den Beruf einstieg. Heute berate ich als Partner vorwiegend Verkäufer, Investoren und Banken bei Grundstückstransaktionen, wobei die Übertragung von Immobilienportfolios, Projektentwicklungen sowie notleidende Finanzierungen besondere Schwerpunkte meiner Tätigkeit sind.

Die Partnerschaft fest im Blick

Wie vielen Berufseinsteigern und Referendaren war auch mir schon sehr früh klar, dass mein Berufsziel einmal die Partnerschaft in einer internationalen Wirtschaftskanzlei sein soll. Dass es dafür nicht „den klassischen Weg“ gibt, kann ich nur bestätigen. Zum Erreichen dieses Ziels sind viel Eigeninitiative und Kreativität bei der Geschäftsentwicklung erforderlich. Man muss seine persönliche Nische finden und manchmal auch zunächst ein Scheitern in Kauf nehmen. Bereits mein duales BWL-Studium und vor allem die Praxissemester in den USA, Frankreich, Mexiko und Singapur weckten mein Interesse für internationale Akquise.

Nach Abschluss von Jurastudium und Referendariat lag es für mich nahe, im Bereich Real Estate einzusteigen – gelockt wurde ich von meinen damaligen Mentoren insbesondere mit dem Versprechen, ich würde M&A im Real Estate machen. Damit hatten sie mir nicht zu viel versprochen! Im Gegenteil, es wurde viel spannender. Im Wettbewerb um Mandate kommt es nicht nur darauf an, der beste Anwalt zu sein – nein, die Mandanten müssen die besonderen persönlichen Fähigkeiten auch kennenlernen. Salopp formuliert: Man muss „rüberbringen“, dass man die PS auch tatsächlich auf die Straße bringt. Getreu dem Motto „Tu Gutes und rede darüber“ erfordert dies eine dezente Selbstvermarktung.

Niemals aufgeben!

Mein wichtigster Schritt auf dem Weg zum Partner war zweifellos mein Secondment in unserem Madrider Büro. Da es praktisch mit dem Beginn der Finanzkrise zusammenfiel und der Transaktionsmarkt 2008 zum Erliegen kam, hatte ich zunächst nicht viel zu tun. Ich begann, aus der Not eine Tugend zu machen und unternahm erste Akquisebemühungen. So konnte ich zwei Mandanten überzeugen, in Deutschland als „Safe Harbour“ zu investieren. Als Fußballfan von Barça war ich sofort Feuer und Flamme für einen Investor im Office-Bereich aus Barcelona.


Meine Spanischkenntnisse halfen hier wesentlich, andere Wettbewerber aus dem Rennen zu werfen und unter der Flagge von Clifford Chance die Verkäufer zu überzeugen, an spanische Investoren zu verkaufen. Mit diesen Erfolgen im Rücken konnte ich auf mich als möglichen Partnerkandidaten aufmerksam machen. Dennoch brauchte es ein wenig Zeit, den Partnerprozess erfolgreich zu bestreiten, es klappte nicht im ersten Anlauf. Was aber auch zum Charakter eines Partners gehört: nach dem Scheitern wieder aufstehen und gestärkt die Dinge erneut angehen.

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Olaf Mertgen
„Der besondere Charme des Steuerrechts liegt für mich in der Zusammenarbeit mit anderen Bereichen.“

Olaf Mertgen

Partner

Nach meinem Studium in Berlin sammelte ich bei einem mehrmonatigen Praktikum in Sydney erste Erfahrungen in einem internationalen Team. Mein Referendariat verbrachte ich in Koblenz, bevor ich bei Clifford Chance im Bereich Tax einstieg.

Heute berate ich in erster Linie internationale Investoren zu steuerlichen Aspekten im Zusammenhang mit M&A und Real Estate-Transaktionen. Zudem leite ich interne Untersuchungen bei Mandanten (vorwiegend Banken) im Zusammenhang mit möglichen Steuerstrafverfahren.

Steuerrecht? Aber sicher!

Der Bereich Steuerrecht mag für viele Juristen im ersten Moment nicht sehr verlockend sein – und wer sich zudem an den Spruch „Judex non calculat“ hält, der wird hier sicherlich nicht seine Berufung finden. Im Steuerrecht geht es jedoch um viel mehr als nur um Zahlen. Es geht vor allem um wirtschaftliche Zusammenhänge. Wer sich dafür interessiert, dem bietet das Steuerrecht jede Menge Möglichkeiten! Ich selbst habe mich erst im Referendariat für Steuerrecht als Wahlfach entschieden und letztlich meine Leidenschaft entdeckt. Die tägliche Arbeit ist sehr abwechslungsreich, was verschiedene Gründe hat.

Zum einen gibt es vermutlich kein Rechtsgebiet, das einem so starken und stetigen Wandel ausgesetzt ist wie das Steuerrecht. Zum anderen erfordert fast jeder Fall eine völlig neue Beurteilung: Wird z.B. in einer M&A-Transaktion statt einer deutschen GmbH eine luxemburgische S.à r.l. verwendet, ergeben sich ganz neue Fragen.

Individualität & Teamwork

Der besondere Charme des Steuerrechts liegt für mich zudem in der Zusammenarbeit mit anderen Bereichen, sei es Corporate, Real Estate oder Banking. Um eine Transaktion steuerrechtlich richtig beurteilen zu können, muss man die Transaktion auch als Ganzes verstehen. Hier ist auch ein wirtschaftliches Verständnis wichtig: Denn wenn eine Transaktion wirtschaftlich keinen Sinn ergibt, sollten aus steuerlicher Sicht die Alarmglocken läuten. Hinzu kommt, dass das Steuerrecht maßgeblicher Treiber für viele Transaktionselemente sein kann, z.B. für die Ankaufsstruktur im Rahmen einer M&A-Transaktion.


Die Größe unseres Steuerrechtsbereichs bei Clifford Chance bietet die Chance, sich entweder breit aufzustellen und viele verschiedene Steuerarten zu betreuen oder sich hochgradig zu spezialisieren, z.B. im Bereich des Investmentsteuerrechts. Sehr hilfreich ist auch der Austausch untereinander. Wir treffen uns im Steuerbereich grundsätzlich einmal pro Woche, besprechen laufende Mandate und tauschen unsere Erfahrungen aus. Das geht von der Vorstellung aktueller Rechtsprechung über neue Gesetzesvorhaben bis hin zur Besprechung individueller Fälle in großer Runde.

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Dr. Christian Vogel, LL.M. (Wolverhampton)
„Meine Spezialisierung habe ich teilweise selbst gesucht, stärker noch bin ich durch die jeweils aktuelle Mandatsarbeit immer tiefer in die Sektoren „hineingerutscht“.“

Dr. Christian Vogel, LL.M. (Wolverhampton)

PARTNER

Ein Anwalt im Bereich Corporate/M&A übt aufgrund seiner Einbindung in die jeweiligen Transaktionsmandate eine Querschnittfunktion aus, sodass er mit vielen anderen Rechtsbereichen innerhalb von Clifford Chance in Berührung kommt, aber auch mit ganz unterschiedlichen Funktionen beim Mandanten, beispielsweise mit der Business Development-Abteilung, der Forschungs- und Entwicklungsabteilung oder dem Vertrieb. Um hier die ganz unterschiedlichen, sektorspezifischen Fragestellungen verstehen zu können, muss ich auch einen tieferen Einblick in die jeweiligen wirtschaftlichen, regulatorischen und teilweise auch politischen Rahmenbedingungen haben. Und unser Mandant erwartet auf seine Fragen Antworten, die oft über die abstrakte Prüfung von Rechtsfragen hinausgehen.

Ein Beispiel zur Illustration: Ich habe für einen unserer Mandanten, einen Telekommunikationsdienstleister, eine Einkaufskooperation mit einem Wettbewerber verhandelt. Grundlage der Verhandlung war ein klassisches Joint Venture-Szenario. Die Besonderheit kam daher, dass wir für den Mandanten und den Kooperationspartner Prozesse zur Zusammenarbeit erarbeiten mussten, die sehr engen und branchenspezifischen kartellrechtlichen Vorgaben zu entsprechen hatten. Dafür mussten wir überhaupt verstehen, wie der Einkaufsprozess eines Telekommunikationsdienstleisters organisiert ist – ein spannender Lernprozess!

Sector Focus ist mehr als ein „Training on the Job“. Bspw. sind Associates im Bereich Healthcare unmittelbar in die lokale strategische Planung des Bereichs einbezogen. So entwerfen sie zusammen mit den Partnern und mit Unterstützung des Business Development-Teams Business-Pläne für die kurz-, mittel- und langfristige Strategie der einzelnen lokalen Untergruppen. Diese Business-Pläne werden innerhalb der Gruppe diskutiert und abgestimmt. Zusätzlich finden regelmäßig Treffen mit Mitgliedern der weltweiten Sector Focus-Gruppe statt.

Durch diese intensive lokale, nationale und internationale Einbeziehung stehen die einzelnen Gruppenmitglieder in einem engen fachlichen, aber auch persönlichen Austausch – und letztlich ist jeder von uns in strategische Entwicklungen einbezogen.

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