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Deutschland

Business Professionals – zentraler Teambestandteil.

Your Career Starts With C

Unsere Business Professionals Teams sind fundamentale Bestandteile der Praxisgruppen und tragen maßgeblich zum Geschäftserfolg unserer Kanzlei bei. Über 450 Mitarbeiter*innen unterstützen die tägliche Mandatsarbeit unserer Rechtsanwält*innen, für die das fachliche und organisatorische Know-how vom Sekretariat über die IT- bis hin zur Personalabteilung unverzichtbar ist.

Der Servicegedanke steht dabei an erster Stelle. Unsere Mandanten erwarten eine exzellente Betreuung. Dazu gehört selbstverständlich auch eine hervorragende administrative Unterstützung. In unseren Service-Bereichen können Sie eigene Ideen einbringen und sorgen für reibungslose Abläufe im Kanzleialltag.

Business Development, Marketing & Communications

Im Business Development sind Sie in hohem Maße an der strategischen Ausrichtung und Weiterentwicklung unserer Sozietät beteiligt. In Zusammenarbeit mit anderen Units definieren Sie Zielstellungen, entwickeln Strategien für deren Umsetzung und evaluieren die Ergebnisse.

Marketing und Communications sind feste Bestandteile unserer Kanzlei und spielen nicht nur bei der Akquise neuer Mandanten eine wichtige Rolle. Als Teil unseres innovativen Teams setzen Sie Kampagnen um, sind für konkrete Marketinginstrumente verantwortlich, pflegen Beziehungen zu unseren Kooperationspartner*innen und bespielen alle relevanten internen und externen Kommunikationskanäle.

Business Improvement

Wir möchten unseren Mandanten die beste Mischung aus juristischem Talent und Technologie bieten – dafür setzen wir auf Business Improvement. Der Bereich setzt sich aus Legal Project Management, Legal Tech und Innovation zusammen. Klassische Projektmanagementtechniken werden dabei mit neuesten Tools verbunden, neuartige Ideen werden identifiziert und in die Kanzleiarbeit integriert.

Treiben Sie die Digitale Transformation voran und setzten Sie mit innovativen Legal Tech Tools neue Maßstäbe.

Finance

Budgetierungen, Abwicklung unserer Abrechnung, Berichtswesen und alle buchhalterischen Aufgaben sind in der Abteilung Finance gebündelt.

Mit Ihrer Expertise behalten Sie hier alle relevanten Zahlen sowie Vorgänge im Blick und tragen so zum Erfolg der Sozietät bei.

HR

Der Bereich Human Resources verantwortet alle Belange rund um unsere Mitarbeiter*innen.

Gewinnen Sie Top-Talente für unsere Sozietät und seien Sie starke Partner*in bei der Förderung und Weiterentwicklung aller Kolleg*innen.

IT

Für alle internen Anwendungsfälle kennt unsere IT-Abteilung die richtigen Lösungen und bietet Hilfestellungen. Zudem steht der Bereich allen Mitarbeiter*innen auch mit IT-Trainings zur Seite.

Unterstützen Sie alle Praxisgruppen sowie Business Units bei Anwendungsentwicklung, Systemwartung und -administration und entwickeln Sie zukunftsweisende IT-Strategien.

Sekretariat & Übersetzung

Im Bereich Sekretariat unterstützen Sie unsere Anwält*innen durch Ihr fachliches und organisatorisches Geschick und stellen sicher, dass unsere Mandanten unseren erstklassigen Service tagtäglich erfahren.

In unserer Übersetzungs-Abteilung sind Sie verantwortlich für die präzise Übersetzung von Vertragswerken und anderer juristischer Texte, die internationalen Standards der Fachkommunikation im Recht Stand halten.

Katja Gatzweiler und Dr. Paul Hauser
„Um Counsel auf ihrem Karriereweg zu unterstützen, hat Clifford Chance in Deutschland ein internes Entwicklungsprogramm ausgerollt.“

Katja Gatzweiler und Dr. Paul Hauser

Senior Talent Developer und Counsel

Das Programm zielt nach innen wie außen auf eine gezielte Positionierung der Counsel ab und bereitet sie frühzeitig auf das Thema Partnerschaft vor. Einer der Teilnehmer ist Dr. Paul Hauser aus dem Frankfurter Litigation & Dispute Resolution-Team. Im Gespräch berichten er und Katja Gatzweiler, interne Trainerin und Business Coach aus dem Talent Development-Team der Sozietät, über die Anforderungen an junge Counsel und wie das Counsel Development-Programm sie auf ihrem weiteren Karriereweg unterstützt.


Herr Hauser, vor etwa einem Jahr haben Sie den Schritt vom Senior Associate zum Counsel gemacht. Welche Veränderungen hat das mit sich gebracht?

„Die Beförderung hat mich sehr gefreut, aber verändert hat sich nicht viel. Der Titel ist eher wie eine Bestätigung meiner Leistung. Intern und extern hingegen nehmen mich Associates und Business Professionals nun mehr als ‚Vorgesetzten' wahr. Ich selbst sehe mich nach wie vor eher als Mitglied eines Teams, allerdings wird immer mehr Verantwortung und Führung von mir erwartet.“

Frau Gatzweiler, als interne Trainerin und Coach arbeiten sie überwiegend mit Counseln zusammen. Welche Anforderungen gehen mit der Ernennung zum Counsel einher?

„Zusätzlich zur fachlichen Expertise sind Management und Leadership Skills gefragt. Als Counsel sollte man verstärkt unternehmerisch handeln: Dazu gehört ein tiefes Verständnis für die strategischen Prioritäten der Kanzlei, den Markt zu beobachten, Trends zu erkennen und darauf basierend systematisch den eigenen Business Case zu schärfen und erfolgreich zu platzieren. Zudem spielt die eigene Entwicklung eine große Rolle, der Ausbau der eigenen Reputation, sowie Reflektion und die gezielte Positionierung in einem strategischen Netzwerk. Wichtig werden auch Mitarbeiterführungsthemen – ab dem Counsel-Level sollte man neben einer exzellenten Mandatsführung auch die Kunst der Menschenführung beherrschen."

Wie unterstützt Sie Clifford Chance bei dieser Entwicklung, Herr Hauser?

„In vielerlei Hinsicht. Ganz entscheidend ist für mich die Langzeitperspektive für die persönliche Weiterentwicklung. Statt Back Office wird man direkt vom Mandantenkontakt bis hin zu wesentlichen Prozessen eingebunden. Das Angebot seitens der Sozietät ist vielfältig. Seien es die Weiterbildungsmöglichkeiten der internen Clifford Chance Academy, das Mentoring durch die Career Development Partner und andere Kolleginnen und Kollegen oder auch der Austausch mit Mitarbeitenden auf allen Ebenen. Das Counsel Development-Programm baut gewissermaßen als logischer nächster Schritt darauf auf."

Wie sieht das Programm nun konkret aus Frau Gatzweiler, und was sind die Inhalte?

„Das Programm ist auf einen Zeitraum von 1,5 Jahren angelegt und startet zeitnah mit der Beförderung. Es umfasst drei eintägige und aufeinander aufbauende Präsenzmodule, welche die Counsels als Gruppe durchlaufen. Dies fördert interne Vernetzungen und den bereichsübergreifenden Austausch. In den Sessions geht es um Aspekte der Profilschärfung und des Reputationsaufbaus. Darüber hinaus gehen wir auf Themen wie Compliance, Finance, Pricing und Business Development ein. Im dritten Modul spielen verschiedene Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle, wie Charisma, Auftreten und wirkungsvolles Präsentieren. Die behandelten Themen können begleitend im Austausch mit einem Senior Talent Developer reflektiert und umgesetzt werden. Bei Bedarf steht ihnen auch Einzelcoaching zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es ein internes Leadership Programm für Partner und Counsel, das wir flankierend zum Counsel Development-Programm anbieten."

Herr Hauser, was hat Ihnen die Teilnahme an dem Programm bislang gebracht? Wovon profitieren Sie besonders?

„Ich kann bereits jetzt aus zwei Gründen das Programm als Meilenstein in meiner weiteren Karriereentwicklung bezeichnen: Erstens verfolgt das Programm einen ganzheitlichen Ansatz, der den Business Case jedes Teilnehmenden und dessen persönlichen Auftritt sowie das Framework der Kanzlei in den Blick nimmt. Zweitens, und das ist für mich noch wichtiger, bekommt jeder durch das Individualcoaching maßgeschneiderte Unterstützung. Ein weiterer unschätzbarer Vorteil: Die Ansprechpersonen sind Teil der eigenen Organisation und kennen dadurch die spezifischen Anforderungen der Kanzlei aus dem Effeff.“

Jochen Hörlin
„Um mein berufliches Skill-Set weiterzuentwickeln, habe ich mich regelmäßig Weiterbildungen absolviert, inklusive eines Executive MBA.“

Jochen Hörlin

Senior Pricing Manager

Karriere in der Kanzlei – aber anders

Viele stellen sich unter der Arbeit in einer Anwaltskanzlei zwingend eine Karriere als Anwält*in vor. Dabei gibt es in modernen Großkanzleien inzwischen eine Vielzahl weiterer Karriereoptionen, die Jurist*innen offenstehen. Wenn man sich die Personalstruktur von Kanzleien ansieht, sind etwa 40 Prozent aller Mitarbeitenden keine Anwält*innen – die sogenannten Business Professionals. Hinter diesem Begriff stecken vielfältige Berufsbilder von der IT-Entwickler*in über die HR-Fachkraft bis hin zur Projektmanager*in.

Über ein Praktikum fand ich nach meinem juristischen Studium den Einstieg in eine kleine Unternehmensberatung und war dort vier Jahr lang tätig. In dieser Zeit reifte in mir der Wunsch, gerne in einer beratenden Funktion in das juristische Umfeld zurückzukehren. Diese Chance bot sich dann im Bereich Business Development. Mittlerweile bin ich kanzleiseitig seit einigen Jahren im Pricing tätig. Um mein berufliches Skill-Set weiterzuentwickeln, habe ich mich regelmäßig Weiterbildungen absolviert, inklusive eines Executive MBA.

Ihre Einstiegsmöglichkeiten

Bei den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen der Business Professionals reicht meist eine rein juristische Ausbildung oftmals nicht aus, da man – je nach Bereich – im Wettbewerb zu Bewerber*innen aus anderen Studienrichtungen wie BWL, IT oder Psychologie steht. Gleichzeitig haben Bewerbende ohne juristischen Hintergrund Kanzleien oft nicht als potenzielle Arbeitgebende auf dem Schirm. Daher sind gerade Kanzleien Quereinsteiger*innen gegenüber aufgeschlossen und stellen gerne Bewerbende mit juristischem Vorwissen ein. Zusatzqualifikationen über nicht-juristische Ausbildungen oder Praktika zu erwerben sind wichtige Schritte, um den Einstieg zu schaffen. Viele Kanzleien bieten übrigens Werkstudierendentätigkeiten an, die sehr gut für einen ersten Einblick geeignet sind. Ist man bereits als Anwält*in in einer Kanzlei tätig, kann der Wechsel in den Bereich der Business Professionals nochmals leichter fallen.

Zu bedenken ist, dass die meisten der oben genannten Berufsfelder ein bewusster Schritt weg vom juristischen beziehungsweise anwaltlichen Karriereweg sind. Jeder der oben genannten Berufe erfordert unterschiedliche Eigenschaften. Unabhängig von der fachlichen Qualifikation ist also ein spezifisches Mindset erforderlich, das mit darüber entscheidet, ob man zu der Tätigkeit und deren Anforderungen passt oder nicht. Haben Sie wie ich Lust auf einen Perspektivwechsel bekommen? Welche Tätigkeit aus dem Bereich der Business Professionals würde Sie reizen?

Anna Saidi
„Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, auf die innere Stimme zu hören. Denn nur so konnte ich einen Beruf finden, der mir Freude bereitet und in dem ich deshalb gute Leistungen zeigen kann.“

Anna Saidi

Auszubildende

Anna Saidi befindet sich in der Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten in unserem Büro in Frankfurt. In ihrem Bericht erzählt sie von ihrem Weg zu Clifford Chance, der sie vor so manche (familiäre) Herausforderung stellte.

Meine gesamte Familie besteht seit meinem Urgroßvater – bis auf ein paar Ausnahmen – nur aus Zahnärzten, womit mein beruflicher Werdegang schon vorbestimmt schien. Doch es sollte anders kommen ...

2017 entschied ich mich, meine schulische Laufbahn vorerst mit der mittleren Reife zu beenden. Damit durchkreuzte ich die Erwartungen und Wünsche meiner Familie, dass ich nach einer akademischen Laufbahn eine der beiden Familien-Praxen übernehmen würde. Das hat mir die Entscheidung, mit der Schule abzuschließen, natürlich enorm erschwert. Aber ich wollte gerne endlich arbeiten, wusste nur noch nicht genau was. Zufällig ist meine Tante Anwältin und bot mir an, bei ihr in die Kanzleiwelt hineinzuschnuppern. Dies verbunden mit der Hoffnung, mein Interesse in Richtung Jura zu wecken – mit Erfolg!

Nach diesem Praktikum arbeitete ich bei einer kleinen Kanzlei und da mir die Tätigkeit Spaß machte, bewarb ich mich schließlich bei mehreren Großkanzleien. Erfreulicherweise erhielt ich einige Einladungen, auch von Clifford Chance, wo ich bald meine Ausbildung anfangen sollte.

Die Zusage erhielt ich ein paar Tage darauf und freute mich riesig. Ohne meine Familie auf meinen neuen Berufswunsch vorbereitet zu haben, stellte ich nun alle vor vollendete Tatsachen. Das war vielleicht eine große Aufregung! Nach dieser Herausforderung, mich den Erwartungen meiner Familie entgegenzustellen, kann ich heute stolz sagen, ein fester Bestandteil der Sozietät zu sein. Ich freue mich, eine so renommierte Kanzlei mit meiner Arbeit zu unterstützen. Auch meine Familie ist inzwischen glücklich und hat ihren Frieden damit gemacht, mich nie als Zahnärztin zu erleben.

Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, auf die innere Stimme zu hören. Denn nur so konnte ich einen Beruf finden, der mir Freude bereitet und in dem ich deshalb gute Leistungen zeigen kann. Und genau das sollte es doch sein, was sich eine Familie für einen wünscht. Das haben sie auch erkannt: Alle freuen sich, dass es mir so gut geht und ich erfolgreich bin. Aber so ganz ändert man sich vielleicht doch nicht: Heute träumen sie davon, mich als Anwältin zu sehen! Mal schauen, wo mich mein Weg noch so hinführt …

Christiane Müller-Haye
„IT und Technik haben mich schon immer fasziniert, insbesondere aus Sicht des Anwenders.“

Christiane Müller-Haye

Regional Technology Director

2020 wurde Christiane Müller-Haye als eine der ‚Women of Legal Tech' des Jahres in der Kategorie Professional Services ausgezeichnet. Sie engagiert sich als Social Media Director im „Women in eDiscovery”-Netzwerk und als Vertreterin für Europa im „Global Legal Tech Consortium", einem weltweiten Netzwerk von Legal-Tech-Enthusiasten.

Frau Müller-Haye, wann und wo sind Sie geboren, wenn wir fragen dürfen?

„Am 2. Juni in Lahnstein am Rhein."

Was genau machen Sie bei Clifford Chance?

„Als Regional Technology Director bin ich für die IT in Kontinentaleuropa verantwortlich. Mit meinen Teams in den 18 CE-Büros kümmere ich mich um alles, was ‚client-facing' ist. Dazu gehört unser IT-Service sowie IT-Trainings, Betreuung der Einführungsprojekte von Software wie iManage. Zu meinem Team gehören ebenso die Legal Tech Advisors, die in Best Delivery Mandate technologisch unterstützen, um eine effizientere Bearbeitung zu erreichen. Ein ganz wichtiger Bestandteil meiner Aufgabe ist es, eine einheitliche IT-Strategie für die Region auszuarbeiten und umzusetzen – im Einklang mit der globalen Strategie. Mit meinen Teams zusammen möchte ich der Go-to-Partner und Trusted Advisor in Sachen IT sein. Zudem plane ich eng mit den Innovationsteams zusammenzuarbeiten, um am Puls der Zeit zu bleiben und IT-Lösungen zu evaluieren, die unsere Anwältinnen und Anwälte bei der Ausübung ihrer anspruchsvollen Mandatstätigkeit unterstützen."

Was waren die prägendsten Stationen Ihres Werdegangs und wie sind Sie schließlich zu Clifford Chance gekommen?

„Zum Schock meiner Eltern habe ich in der 12. Klasse das Gymnasium verlassen. Statt eines Studiums habe ich eine Ausbildung zur staatlich geprüften Augenoptikerin abgeschlossen und bin dann relativ bald in die IT einer großen Augenoptikerkette gewechselt. Weil es dort ohne Studium karrieretechnisch allerdings nicht weiter ging, entschloss ich mich, berufsbegleitend Wirtschaftsinformatik zu studieren, später wechselte ich zu ‚nur' BWL.

Während des Studiums arbeitete ich Vollzeit als IT-Analyst und Trainer bei Hengeler Mueller. Ich fand es spannend, in einem so herausfordernden Umfeld tätig zu sein und habe gerne in einer Kanzlei gearbeitet. Trotzdem habe ich mich nach einer Weile für die Verwirklichung eines privaten Traums entschieden – am Meer zu leben und beruflich meiner Tauchleidenschaft nachzugehen. In diesen vier Jahren habe ich nebenher weiterhin kleinere Projekte für die Kanzlei betreut.

Nach meiner Rückkehr war ich auf Dienstleisterseite beratend für viele Kanzleien, Rechtsabteilungen und Banken in Sachen Legal-IT tätig und dort als Geschäftsführerin und später als Director of Global Strategy & Products für die Softwareentwicklung verantwortlich. Langfristig wollte ich allerdings wieder in einer Kanzlei arbeiten. Sie sollte groß, international tätig und innovativ sein. So haben Clifford Chance und ich zueinander gefunden. Nach mehr als 20 Jahren Legal-IT und mit all den aktuellen Herausforderungen, die Legal Operations und Best Delivery mit sich bringen, sowie den Möglichkeiten, die Technologie uns bietet, gibt es meines Erachtens kaum einen spannenderen Zeitpunkt zu einer Kanzlei dazuzustoßen."

Wie sieht Ihr Leben außerhalb von Clifford Chance aus?

„Ich lebe mit meiner Tochter, meinem Partner und unserem zehn Monate alten Magyar Viszla Rüden in Frankfurt. Wir lieben es zu reisen und die Welt zu erforschen. Im August geht meine Tochter für ein Jahr auf eine Highschool in Kanada. Das wird eine neue Erfahrung für sie und für die ganze Familie. Mein Partner ist ebenfalls im Legal-IT-Bereich tätig. In der gleichen Branche zu sein, macht einiges einfacher und schafft viel Verständnis, gerade, wenn es mal wieder etwas später wird."

Was treibt Sie im Beruf an?

„IT und Technik haben mich schon immer fasziniert, insbesondere aus Sicht des Anwenders. Wie lassen sich Prozesse optimieren, effizienter und effektiver gestalten? Was lässt sich mit Technik sonst noch verwirklichen? Technik ist einfach toll, wenn sie ordentlich funktioniert und die User abholt, ohne, dass diese gleich Informatik studiert haben müssen. Ungeachtet dessen kann Legal Tech eine andere Denkweise für das Herangehen an Probleme fördern, weil Juristen und Informatiker einfach unterschiedlich denken. Ich mag es, ein großes internationales, multikulturelles Team zu leiten. Das ist Herausforderung, Bereicherung und Spaß zugleich."

Und was nicht?

„Die Sätze ‚Geht nicht', ‚Das haben wir schon immer so gemacht' und Stillstand finde ich unglaublich nervig."

Gudrun Kleine Kappenberg
"Mein Ziel ist es, immer die optimale Lösung für jeden einzelnen Auftrag zu finden."

Gudrun Kleine Kappenberg

Manager Translator

Gudrun Kleine Kappenberg, Leiterin unserer Übersetzungsabteilung in Frankfurt gibt einen Einblick in Ihre Arbeit und Ihren persönlichen Werdegang.

Frau Kleine Kappenberg, wann und wo sind Sie geboren, wenn wir fragen dürfen?
"Am 28. April 1978 im nordrhein-westfälischen Haltern am See."


Was genau machen Sie bei Clifford Chance?
"Als Leiterin der Übersetzungsabteilung führe ich das Übersetzerteam und koordiniere alle eingehenden Anfragen zu mandatsbezogenen sowie internen Übersetzungen. Je nach Sprachkombination, Vertraulichkeit, Umfang und Deadline entscheide ich dann, ob wir den Auftrag intern übernehmen, oder ob wir einen externen Anbieter einbeziehen. Gegebenenfalls hole ich dann entsprechende Angebote ein und erteile die Aufträge. Darüber hinaus übersetze ich natürlich auch selbst – aus dem Englischen und Spanischen ins Deutsche sowie aus dem Deutschen ins Englische – und kümmere mich um das Korrekturlesen von Übersetzungen."

Was waren die prägendsten Stationen Ihres Werdegangs und wie sind Sie schließlich zu Clifford Chance gekommen?
"Nach dem Abitur zog ich nach Rheinland-Pfalz und studierte Englisch und Spanisch am Institut für Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaften der Universität Mainz in Germersheim. Zwischendurch war ich für ein Auslandssemester an der University of Bristol in Großbritannien. Das Studium schloss ich als Diplom-Übersetzerin ab und fing kurz danach bei Hengeler Mueller in Frankfurt an – zunächst als Fremdsprachensekretärin. Und als nach etwa 2,5 Jahren eine Stelle in der Übersetzungsabteilung frei wurde, bewarb ich mich intern und bekam die Stelle als Übersetzerin und stellvertretende Teamleiterin, in der ich etwa 12 Jahre lang tätig war. Während dieser Zeit schloss ich berufsbegleitend noch ein Zusatzstudium zur Betriebswirtin Internationales Management ab. Im Oktober 2017 war es dann Zeit für etwas Neues und ich übernahm die Leitung der Übersetzungsabteilung hier bei Clifford Chance."

Wie sieht Ihr Leben außerhalb von Clifford Chance aus?
"Aufgewachsen bin ich ganz idyllisch auf einem kleinen Bauernhof in Westfalen. Mein Interesse an der englischen Sprache wurde schon sehr früh durch die Musik der Beatles geweckt. Mittlerweile habe ich außerdem noch meine Liebe zu Spanien entdeckt, da mein Partner Spanier ist und wir dort häufig seine Verwandten und Freunde besuchen."

Was treibt Sie im Beruf an?
"Mein Ziel ist es, immer die optimale Lösung für jeden einzelnen Auftrag zu finden, um insbesondere den Anwältinnen und Anwälten, aber auch internen Abteilungen wie HR und BD, die bestmögliche Unterstützung zu bieten. Dazu gehört auch, dass wir unsere internen Abläufe und die Qualität unserer Übersetzungen immer weiter optimieren, beispielsweise durch den Einsatz und die Pflege einer Übersetzungssoftware."

Und was nicht?
"Die Arbeit mit manchen Agenturen kann schon zur Geduldsprobe werden, wenn Übersetzungen nicht pünktlich geliefert werden oder man bei eiligen Anfragen viel zu lange auf eine Antwort warten muss ..."

Sie stehen noch ganz am Anfang Ihrer beruflichen Karriere?

Wir bieten auch attraktive Ausbildungsplätze in verschiedenen Berufen:

  • Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek (m/w/d)
  • Kaufleute für Büromanagement (m/w/d)
  • Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte (m/w/d)

Kontakt

Melanie Hay

Recruitment Advisor Business Professionals

Junghofstraße 14
60311 Frankfurt

Tel: +49 69 7199 4447

Wenden Sie sich bei allen Anliegen zum Thema Business Professionals gern direkt an Frau Melanie Hay.